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Lagertank für Alkohol und CO2
Cassman
Flüssiges CO₂ wird unter anspruchsvollen Bedingungen niedriger Temperatur (-20 °C bis -30 °C) und hohem Druck (2,0 bis 2,5 MPa) gespeichert. Unsere Großtanks (typischerweise 50m³ bis 1000m³, mit Sonderlösungen bis 2000m³) sind robust, stabil und verformungsbeständig konstruiert.
Optimiertes vertikales zylindrisches Design:
Die Primärstruktur ist ein vertikaler Zylinder zur Maximierung des Lagervolumens, der mit einem gewölbten oder elliptischen Kopf gekrönt ist, der 15–20 % dicker als die Schale ist. Diese Geometrie verteilt den Innendruck gleichmäßig und verhindert so Spannungskonzentrationen und mögliche Brüche.
Die Basis ist entweder ein flacher Boden zur sicheren Verankerung auf Betonfundamenten oder ein gewölbter Boden für eine bessere Spannungsverteilung und Vermeidung von Flüssigkeitsansammlungen.
Verstärkt für Stabilität bei niedrigen Temperaturen:
Ringförmige Versteifungsringe sind in Abständen von 1–1,5 m an die Außenseite des Tanks angeschweißt. Diese Ringe wirken dem Verlust der Metallduktilität bei kryogenen Temperaturen entgegen und verhindern, dass sich der Tankmantel unter seinem Eigengewicht und Innendruck ausbeult oder verformt.
Strategisches Aspektverhältnis und Grundlage:
Ein sorgfältig berechnetes Verhältnis von Höhe zu Durchmesser (normalerweise 1,5:1 bis 3:1) gleicht die Effizienz der Grundfläche mit der strukturellen Stabilität gegenüber Wind- und seismischen Belastungen aus, wobei 2:1 ein übliches Optimum ist.
Die Tanks stehen auf einem Stahlbetonsockel (≥1,5 m dick), der mit einer Feuchtigkeitssperre und einer Isolierschicht (z. B. Polyurethanplatte) versehen ist. Dies trägt das enorme Gewicht (Hunderte Tonnen, wenn es voll ist) und verhindert, dass der Bodenfrost durch Wärmeverlust vom Tankboden aufsteigt.
Die Materialauswahl ist entscheidend, um kryogener Versprödung und potenzieller Korrosion durch Kohlensäure (die entsteht, wenn sich CO₂ in Spuren von Feuchtigkeit auflöst) standzuhalten. Unsere Materialien erfüllen strenge Anforderungen an Kältezähigkeit, Hochdruckfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit.
Materialien des Primärgefäßes:
304L/316L Niedertemperatur-Edelstahl: Der Standard für Anwendungen in Lebensmittelqualität (Brauen, Lebensmittelkonservierung). Der niedrige Kohlenstoffgehalt (≤0,03 %) sorgt für eine hervorragende Zähigkeit bis -196 °C, während das Material korrosionsbeständig durch Kohlensäure ist. 316L bietet mit seinem Molybdänzusatz eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit für chemische Anwendungen mit Spurenverunreinigungen.
16MnDR-Tieftemperatur-Druckbehälterstahl: Eine kostengünstige Wahl für industrielle, nicht lebensmitteltaugliche Anwendungen (Schweißen, chemische Synthese) und bietet eine Kostenersparnis von 30–50 % gegenüber Edelstahl. Es ist für den Einsatz bis -40 °C ausgelegt und weist eine hohe Zugfestigkeit (Streckgrenze ≥315 MPa) auf. Um Kohlensäurekorrosion zu verhindern, wird eine Innenbeschichtung aus Epoxidharz aufgetragen.
Strenge Tests: Alle Materialien werden einem Schlagtest bei niedrigen Temperaturen (z. B. Charpy-Test ≥34 J bei -40 °C) und einem hydrostatischen Drucktest (bei 1,25-1,5-fachem Designdruck) unterzogen, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Hilfskomponenten:
Dichtungen und Dichtungen: Hergestellt aus Niedertemperatur-Nitril oder Fluorkautschuk, die bis -50 °C flexibel bleiben, um Verhärtung und Leckagen zu verhindern.
Ventile und Rohrleitungen: Verwenden Sie kryogene Edelstahlventile (304L-Gehäuse, PTFE-Dichtungen) und nahtlose Edelstahlrohre (≥5 mm Wandstärke), um Komponentenausfälle bei niedrigen Temperaturen zu verhindern.
Es ist von größter Bedeutung, das Eindringen von Wärme zu verhindern, da dadurch flüssiges CO₂ verdampft, was zu schnellen Druckanstiegen und Produktverlusten führt. Unsere Isoliersysteme sind für eine äußerst geringe Wärmeleckage ausgelegt (typischerweise ≤0,5 W/(m²·K)).
Doppelwandige Vakuum-Pulverisolierung (Primärtechnologie):
Aufbau: Der innere Vorratsbehälter ist von einer äußeren Schutzhülle umgeben. Der Raum zwischen den beiden Wänden wird auf ein Hochvakuum (≤1 Pa) evakuiert und mit einem kryogenen Isolierpulver wie Perlit oder Aerogel (Wärmeleitfähigkeit ≤0,02 W/(m·K)) gefüllt.
Leistung: Diese Kombination eliminiert praktisch die Wärmeübertragung durch Konvektion und Leitung, was zu einer extrem niedrigen täglichen Boil-Off-Rate von ≤0,3 % führt.
Hauptmerkmale: Glasfaser- oder Edelstahlstützen mit geringer Leitfähigkeit werden verwendet, um Wärmebrücken zwischen den Innen- und Außenwänden zu minimieren. Bei Außenaufstellungen wird die Außenhülle mit einem UV-beständigen Lack beschichtet, um die Sonnenstrahlung zu reflektieren.
Mehrschichtige Wickelisolierung (Alternative):
Struktur: Das Innengefäß ist mit 10–20 Schichten reflektierendem Material (z. B. Aluminiumfolie) und isolierendem Stoff (z. B. Glasfaser) umwickelt und dann mit einer dicken (100–150 mm) Schicht aus Polyurethanschaum und einem schützenden Außenmantel umhüllt.
Anwendung: Eine kostengünstigere Lösung (20–30 % weniger als Vakuumpulver), geeignet für Innenanwendungen oder dort, wo eine etwas höhere Abkochrate (≤ 0,8 % pro Tag) akzeptabel ist.
Als regulierte Druckbehälter sind unsere Tanks mit einer mehrschichtigen Sicherheitsarchitektur ausgestattet, um das Risiko von Überdruck, kryogenen Verbrennungen und Erstickung durch Lecks zu mindern.
Überdruckschutzsystem:
Doppelte Sicherheitsventile: Oben auf dem Tank sind zwei parallele Sicherheitsventile installiert (eines aktiv, eines im Standby-Modus). Sie sind so eingestellt, dass sie sich beim 1,05- bis 1,1-fachen Auslegungsdruck automatisch öffnen.
Berstscheibe: Wird in Reihe mit den Sicherheitsventilen installiert und dient als endgültige Ausfallsicherung. Wenn die Ventile versagen, platzt die Scheibe beim 1,2- bis 1,3-fachen des Auslegungsdrucks und verhindert so einen katastrophalen Schiffsausfall.
Dampfrückgewinnung: Abgelassenes Gas wird zu einem Rückgewinnungs- oder Wiederverflüssigungssystem geleitet, um Produktverluste und die gefährliche Ansammlung von dichtem CO₂-Gas am Boden zu verhindern.
Leckerkennung und Gefahrenminderung:
Füllstands- und Drucksensoren: Überwachen Sie kontinuierlich den Tankstatus und lösen akustische und visuelle Alarme aus, wenn die Parameter sichere Grenzwerte überschreiten.
CO₂-Gasdetektoren: Rund um den Tankbereich installiert, um den CO₂-Gehalt in der Umgebung zu überwachen (Alarmschwelle ≤5000 ppm). Bei Auslösung aktiviert das System automatisch Lüftungsventilatoren und kann den Zugang zum Bereich sperren.
Warnungen vor kryogenen Gefahren : Der Tank ist deutlich mit der Warnung „Gefahr bei niedrigen Temperaturen“ gekennzeichnet und alle zugänglichen Rohre sind isoliert, um Kontaktverbrennungen zu verhindern.
Notabschaltsystem (ESD):
Automatische Absperrventile: Sowohl an der Füll- als auch an der Auslassleitung sind pneumatische oder elektrische Notabschaltventile installiert. Diese Ventile schließen automatisch als Reaktion auf Überdruck, Leckerkennung oder Feuersignale, isolieren den Tank und begrenzen das Risiko.
Unsere Großtanks sind für den autonomen Betrieb rund um die Uhr ausgelegt und nutzen fortschrittliche Automatisierung, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten.
Echtzeit-Fernüberwachung:
Hochpräzise Radar-Füllstandsmessgeräte (±10 mm), Drucktransmitter (±0,01 MPa) und Temperatursensoren (±0,5 °C) liefern einen kontinuierlichen Datenstrom an eine lokale SPS und ein entferntes SCADA-System.
Dies ermöglicht einen unbeaufsichtigten Betrieb, sodass das Personal von einem zentralen Kontrollraum aus den Status überwachen, Alarme empfangen und Notfallsysteme steuern kann.
Automatisierte Befüllung und Verdampfung:
Automatisiertes Befüllen: Das System steuert die Füllpumpe auf der Grundlage von Echtzeit-Füllstandsdaten und stoppt den Vorgang automatisch, wenn der Tank 85–90 % Kapazität erreicht. Dadurch bleibt ein sicherer Freiraum für die Flüssigkeitsexpansion.
Verdampfung nach Bedarf: Für die Gasversorgung wird ein externer Wasserbadverdampfer vom System gesteuert. Es passt die Heizung automatisch an den nachgeschalteten Gasflussbedarf an und sorgt so für eine stabile Versorgung mit minimalen Druckschwankungen (≤ 5 %).
Datenprotokollierung und Diagnose:
Alle Betriebsdaten werden automatisch protokolliert und mindestens ein Jahr lang gespeichert, sodass ein vollständiger Verlauf für Leistungsanalysen und Fehlerbehebung bereitgestellt wird.
Das System umfasst Selbstdiagnosefunktionen, die Sensor- oder Ventilausfälle erkennen und melden, wodurch Ausfallzeiten reduziert und die Wartung optimiert werden.
Unsere Tanks sind optimiert, um den unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Branchen gerecht zu werden.
Für Anwendungen in Lebensmittelqualität (Brauerei, Lebensmittelverarbeitung):
Materialien: Alle benetzten Oberflächen (Innentank, Ventile, Rohrleitungen) bestehen aus Edelstahl 304L/316L und entsprechen den Zertifizierungen für den Kontakt mit Lebensmitteln (z. B. FDA, EU 10/2011).
Hygiene: Die Tanks sind mit Clean-In-Place (CIP)-Anschlüssen zur regelmäßigen Desinfektion ausgestattet und die Rohrleitungssysteme sind für die sterile Spülung mit Stickstoff vor dem Befüllen ausgelegt.
Für Anwendungen in Industriequalität (Chemie, Schweißen):
Materialien: Kann kostengünstigen 16MnDR-Stahl mit internen Korrosionsschutzbeschichtungen verwenden.
Verunreinigungsmanagement: An der Basis befindet sich ein Sumpf-/Ablassanschluss für die regelmäßige Entfernung von angesammeltem Sediment oder Feuchtigkeit.
Für Außeninstallationen:
Verbesserter Schutz: Die Außenhülle besteht aus wetterbeständigem Stahl, um UV-Strahlung und Korrosion zu widerstehen. Das Fundament verfügt über ein verbessertes Entwässerungssystem und der Tank ist mit einem Blitzschutzsystem ausgestattet.
Verstärkte Isolierung: Ein robustes Vakuum-Pulversystem ist Standard, um den Auswirkungen extremer Umgebungstemperaturschwankungen entgegenzuwirken.
Ein großer Flüssig-CO₂-Lagertank ist weit mehr als ein einfacher Behälter; Es handelt sich um ein hochentwickeltes System, das sich durch seine Tieftemperatur- und Hochdruckbeständigkeit, seinen äußerst geringen Wärmeverlust, seine mehrschichtigen Sicherheitsprotokolle und seine vollständige Automatisierung auszeichnet . Im Gegensatz zu kleineren Tanks liegt bei seinem Design Wert auf Zuverlässigkeit im industriellen Maßstab, Fernbedienbarkeit und strikte Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (z. B. ASME, PED). Es ist die Grundvoraussetzung für die Gewährleistung einer sicheren, stabilen und effizienten CO₂-Lieferkette in jeder anspruchsvollen Industrie- oder Lebensmittelumgebung.
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